Zeittafel der Bundeswehr in Diez

1956

Diez wird Garnisonsstadt mit deutschen Truppen.

In die Baracken des ehemaligen Stalags-Gelände in Diez-Ost ziehen der Stab des Feldzeugsregimentes 501 und die Quatiermeisterkompanie 2 ein.

Auch der Standortoffizier und die Standortverwaltung wird angesiedelt.

Die Unteroffizier-Lehrkompanie  "Andernach" (aus dem BGS aufgestellt) verlegt nach Diez, sie ist gleichzeitig die 3. Kompanie des Grenadiersbataillon 11 in Hamburg.

 

1957

Die Wilhelm-von-Nassau-Kaserne entsteht auf dem Gelände ehemaligen Reichskaserne.

Das Quatiermeisterbataillon 5 und Feldzeugbataillon 504 ziehen ein.

Das Feldzeugregiment 504, das Quatiermeisterregiment 903, die mittlere Feldzeuginstandsetzungskompanie 539 und 540 und die Feldzeugdepotkompanie 606 beziehen Diez-Ost, das ehemalige Stalag.

 

1958

Das Quatiermeisternachschubataillon 907, 1956 in Andernach aufgestellt, wird in die Kaserne Schloß Oranienstein verlegt. Später wird die Kp in das Quatiermeisterbataillon 907 umbenannt.

Auch die Quatiermeisternachschubkompanien 929 und die Quatiermeisterinstandsetzungs-kompanie 939 werden von Andernach nach Diez verlegt. Neu aufgestellt wird das Quatiermeisterregiment 902.

 

1959

Das Schloß Oranienstein wird von der Bundesrepublik erworben und das Quatiermeisterbataillon 5 zieht aus der Wilhelm-von-Nassau-Kaserne ins Schloß ein.

Neu aufgestellt wird das Quatiermeisterregiment 902.

 

1960

Im Stalag werden die Neubauten fertiggestellt, sie erhalten den Namen

"Freiherr-vom-Stein-Kaserne" und das MatBtl 310 wird von Schloß Oranienstein in die neue Kaserne verlegt. Die Stab/StBttr des ArtRgt 5, 1956 in Grafenwöhr aufgestellt, verlegt in das Schloß Oranienstein.

 

1961

Austellung der Radio-Kompanie 991. Verlegung der Radio-Kompanie 993 von Rengsdorf nach Diez.

 

1962

Die 5. Panzerdivision, 1956 in Grafenwöhr aufgestellt, mit Stab/StKp aus Koblenz und die Feldjägerkompanie 5 werden nach Diez in das Schloß Oranienstein verlegt.

Das Materialbataillon 310 wird in Nachschubbataillon 310 umbenannt, das Transportregiment 3 in Nachschubkommandeur 3.

Die QmMatKp 314 und die BstfKp 313 werden in die NschKp 311, 321 und 309 umgegliedert.

Das MatBtl 310 wird in NschBtl 310 und das TrspRgt 3 in Nachschubkommandeur 3 umbenannt

Die Radio-Kompanie 991 und 993werden nach Andernach verlegt.

 

1965

Das Territorialheer wird umgegliedert und aus Standortkommandantur wird  das VKK412 aufgestellt. Sein Kommandeur wird gleichzeitig der Standortältester Diez.

 

1967

Das Betriebsstofftransportbataillon 390, mit Stab in Buch bei Kastellaun, wird aufgestellt. Nur die 5. Kompanie liegt in der Freiherr-vom-Stein-Kaserne. Neu aufgestellt wird ebenfalls das NschBtl 320 - ohne 5. Kompanie - unter Eingliederung der NschKp 321.

 

1968

Die 5. Kp des NschBtl 320 wird nach Diez in die Freiherr-vom-Stein-Kaserne verlegt.

 

1969

Das FmBtl 5, 1956 in Grafenwöhr aufgestellt, verlegt mit unterstellter FmAusbKp 3/5 von Koblenz in die Wilhelm-von-Nassau-Kaserne. Nach Rennerod wird das VersBtl 156 verlegt.

 

1971

Das NschBtl 350, 1970 in Koblenz aufgestellt,

die Frontnachrichtenlehrkompanie, 1970 in Bad Ems aufgestellt und

die 5. Kp des in Hermeskeil liegenden TrspBtl 370 verlegen nach Diez in die Freiherr-vom-Stein-Kaserne.

Das NschBtl 320 wird aufgelöst und das BstfTrspBtl 390 wird in das NschBtl 370 eingegliedert.

 

1972

Das Nachschubausbildungszentrum 300 wird aus dem ehemaligen NschBtl 320, NschBtl 340, und NschBtl 350 aufgestellt.

Der Korpsnachschubkommandeur 3 wird in NschKdo 3 umbenannt.

 

1974

Die 4. Kp des TrspBtl 370 bezieht die Freiherr-vom-Stein-Kaserne.

 

1975

Die 4./NschBtl 340 wird in 3./NschBtl 5 umbenannt. Der Stab NschBtl 5 liegt in Wetzlar.

 

1979

Die FmAusbKp 3/5 wird in FmAusbKp 1/5, die Frontnachrichtenlehrkompanie 300 wird in Frontnachrichtenkompanie 300 (FNKP 300) und die FJgKp 5 in 5./FJgBtl 740  umbenannt.

 

1980

Die 6./NschBtl 5 verlegt mit einem zug von Gießen in die Freiherr-vom-Stein-Kaserne.

Die FNKp 300 wird wieder in die FN-LehrKp 300 umbenannt.

Die 5./FJgBtl 740 verlegt im Zuge der Umgliederung der Bundeswehr nach Marburg.

 

1981

Die Stab/StBttr. des ArtReg 5 wird nach 20 Jahren von Diez, Schloß Oranienstein, nach Idar-Oberstein verlegt.

 

1984

Die 3. und 6.Kp des NschBtl5 verlegen nach Gießen.

 

1989

Am 01.10.1989 verlegt das VKK 412 von Diez, aus der Liegenschaft Sophie-Hedwig-str. 11, nach Montabaur.

 

1993

Das Fernmeldebataillon 5 wird aus der Wilhelm-von-Nassau-Kaserne in die Fritsch-Kaserne nach Koblenz verlegt. Aus dem Fernmeldebataillon 5 und dem aufgelösten Fernmeldebataillon 330 entsteht das Stabs- und Fernmeldebataillon 5. Der Abschiedsappel FmBtl 5 findet am 30.09.1993 in der Wilhelm-von-Nassau-Kaserne statt.

 

1994

Die 5. Panzerdivision wird von Diez nach Mainz verlegt und fusioniert mit dem WBK IV zum WBK IV/5. PzDiv. Die 5. Panzerdivision wird zum 30. September 2001 aufgelöst.

2001

Das San Kdo II wird im Schloß Oranienstein aufgestellt.

 

2002

Die Panzerbrigade 34 wird außer Dienst gestellt.

 

2012

Das LogRgt 46 wird zum 01.10.2012, mit einem feierlichen Appell am 26.08.14 auf dem Diezer Marktplatz, außer Dienst gestellt. Zuvor war es 4 Monate im KFOR-Einsatz "KOSOVO"

 

2013

Das Kommando Regionale Sanitätsdienstliche Ünterstützung wird am 01.01.2013 im Schloß Oranienstein aufgestellt. Das SanKdo II wird zeitgleich aufgelöst.

 

2014

Das NschBtl 462 wird zum 30.09.2014 außer Dienst gestellt.

 

2015

Die Ära der Freiherr-vom-Stein-Kaserne ist zu Ende. Der letzte Soldat verlässt die Kaserne