Die „Geburtsstunde“ der „KameradschaftEhemalige Soldaten -Reservisten - Hinterbliebene Diez / Limburg liegt im Jahre 1978.

 
Am 20. September 1978 rief der damalige Bezirksvorsitzende des Deutschen Bundeswehr Verbandes Hessen / Süd Rheinland Pfalz / Nord, Hauptmann Hans Bode (gest. 2003) , in den verschiedensten Zeitungen zu einer Gründungsversammlung einer Kameradschaft auf.
Diese Gründungsversammlung fand am 14. November 1978 im Kasino der Freiherr- vom- Stein- Kaserne in Diez statt.

 

Zur Jahresabschlussfeier 2003 feierte die Kameradschaft, allerdings in kleinem Rahmen, das 25 jährige Bestehen.

 

Die Kameradschaft hat derzeit etwa 360 Mitglieder.
Hauptaufgabe der Kameradschaft, unter Führung des Vorstandes, ist die Kontaktpflege und die Betreuung in jeder Hinsicht der Mitglieder und ihrer Familien. Und wenn sie helfen kann, wird geholfen. Möglich ist eine Hilfe und Unterstützung vor allem hauptsächlich dann, wenn die Mitglieder zum Vorstand Kontakt halten, wie dieser auch immer aussieht.

 Unser Motto heißt: "Wir sind immer da, wenn man uns braucht".

 Das gilt nicht nur im täglichen Leben, sondern auch, erst Recht, bei einem Todesfall.
So hat z. B. die Kameradschaft ein „Merkblatt für den Todesfall“ erstellt. Dieses Merkblatt ist in seinem komplexen Inhalt ziemlich einzigartig  und jedes Mitglied und Interessent kann es  anfordern  bzw., wer über einen Internetanschluss verfügt im Teil "Aktuelles" ( PDF - Datei ) sich ausdrucken.

 

Unter anderem sind dort Angelegenheiten von: Testament, Patientenverfügung, Betreuungsverfügung oder auch Behandlung von Vollmachten der verschiedensten Art, beschrieben.Neben Vorträgen, vor allem im sozialen Bereich, werden auch jährlich Betreuungs- und Ausflugsfahrten durchgeführt.Alle Mitglieder werden dazu rechtzeitig angeschrieben, bzw. können die Fahrten und Veranstaltungen hier im Teil "Veranstaltungen" einsehen.
Die jüngere Vergangenheit hat gezeigt, dass die Mitglieder von den Erfahrungen und der gegenseitigen Kontaktpflege zwischen Vorstand und den Mitgliedern regen Gebrauch machen.
Auch aktive Soldaten scheuen sich nicht, bei der Kameradschaft  Rat zu erfragen. Warum auch nicht, alle Mitglieder des Bundeswehrverbandes " ziehen an einem Strang".Ein Mitglied, das aus der Kameradschaft austreten wollte fragte mich einmal provokativ: "Was sind Freunde, Kollegen, Mitarbeiter und was sind Kameraden" ?Ich gab zur Antwort: "Mit Freunden, Mitarbeitern oder Kollegen trinkt man ein Glas Wein, isst ein Stück Brot oder raucht eine Zigarette.

Mit Kameraden teilt man das Glas Wein, das Stück Brot oder die Zigarette.Freunde, Mitarbeiter, Kollegen sind im Vordergrund, Kameraden sind dann da, wenn man sie braucht".

Unsere Kameradschaft ist ein Teil des Bundeswehrverbandes.
Der Bundeswehr Verband ist eine überparteiliche und finanziell unabhängige Institution. Er vertritt in allen Fragen des Dienst- und Versorgungsrechts die Interessen von mehr als 200.000 Mitgliedern – Wehrpflichtige, aktive und ehemalige Soldaten aller Dienstgrad- und Statusgruppen sowie Familienangehörige und Hinterbliebene ( ERH ) von Soldaten.

Der Bundeswehrverband ist keine Gewerkschaft, dass kann man schon daran erkennen, dass kein Mitglied des Verbandes, also z. B. die aktiven Soldaten, ein Streikrecht haben.

Der DBwV bekennt sich zum Prinzip des Staatsbürgers in Uniform, der grundsätzlich dieselben Rechte und Pflichten hat wie jedermann. Das gilt seit dem 14. Juli 1956, als sich erstmals in der deutschen Geschichte Soldaten aller Dienstgradgruppen zur Wahrnehmung ihrer Interessen zusammenschlossen und unmittelbar nach Aufstellung der Bundeswehr in Munster den Deutschen Bundeswehr Verband gründeten.

Der Verband ist auch eine Interessenvertretung in parlamentarischen Gremien.Bundestag und Bundesregierung beteiligen den DBwV als Spitzenorganisation der Soldaten, wenn es um gesetzliche Regelungen geht und die Belange von Soldaten und deren Angehörigen berührt werde.Der Verband nimmt direkt Einfluss auf Entscheidungen von Regierung und Parlament.